Vega Baja: 13,7 Mio. € für Kanäle gegen Hochwasser
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Die Generalitat steckt 13,71 Millionen Euro in die Reparatur und Erweiterung von 11 Bewässerungskanälen der Vega Baja. Bei Starkregen soll das Wasser schneller von den Feldern abfließen und die Orte in der Nähe nicht überfluten.
Heute, am 5. November, hat der valencianische Minister für Landwirtschaft und Wasser, Miguel Barrachina, die dritte Phase der Sanierung des Bewässerungsnetzes der Vega Baja angekündigt – 13,71 Millionen Euro. Die Arbeiten betreffen 11 Acequias und Azarbes, die alten Kanäle, die Wasser auf die Felder bringen und wieder ableiten. Laut Generalitat schließt diese Phase einen Plan ab, der die Kapazität der Kanäle erhöhen und die Gegend vor Hochwasser schützen soll.

📍 Wo gearbeitet wird
Gearbeitet wird an Kanälen von fünf Wassergemeinschaften: dem Juzgado Privativo de Aguas de Orihuela, dem Sindicato General de Aguas de San Fulgencio, dem Wassergericht von Callosa de Segura, der Comunidad de Regantes de Catral und dem Juzgado de Aguas de Alfeitamí in Almoradí. Laut der Zeitung Información geht es um 25 Kilometer Kanäle und rund 50.000 Hektar Land.
📍 Was das für Anwohner bedeutet
Die Vega Baja ist eine Niederung rund um den Fluss Segura, und bei jeder DANA sucht sich das Wasser hier seinen Weg. Sind die Kanäle verstopft oder kaputt, bleibt es auf den Feldern stehen und dringt bis zu den Häusern vor. Laut Generalitat können die Kanäle nach der Sanierung das Wasser bei Starkregen schneller ableiten – das schützt Felder, Straßen und die Orte in der Nähe. Laut Información dankte der Wasserrichter von Orihuela, José Bernabé, der Regionalregierung, sagte aber, die Hilfe komme spät: Manche Aquädukte sind seit der DANA 2019 beschädigt.
📍 Wann es losgeht
Das Projekt hat bereits ein positives Prüfgutachten. Ausführen soll die staatliche Firma Tragsa; den Auftrag will die Generalitat bis Ende 2026 erteilen. Einen Baubeginn gibt es noch nicht. Barrachina besichtigte außerdem die neue Querung des Kanals Alquibla: Sie kostete 958.348 Euro und gehört zu einem eigenen Projekt über 4,7 Millionen Euro für San Fulgencio, Crevillent, Catral und Orihuela.
📍 Und das Wasser für die Felder
Beim selben Treffen sprach der Minister über die Überleitung Tajo–Segura. Weil bereits genehmigtes Wasser nicht in der Provinz ankommt, drohen der Landwirtschaft in Alicante nach seinen Worten Verluste von über 80 Millionen Euro, rund 1.750 Arbeitsplätze sind gefährdet. Für Orihuela ist das nicht abstrakt: Laut Generalitat stammen sechs von zehn Litern Bewässerungswasser auf den Flächen seines Wassergerichts aus der Überleitung.
Originalquelle: Generalitat Valenciana ↗