Ab 1. November: 2 € Gebühr auf Pakete von außerhalb der EU
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Seit dem 1. November erhebt die EU eine „Bearbeitungsgebühr“ von 2 € je Zollkategorie in jedem Paket aus Drittländern, unabhängig vom Bestellwert. Sie kommt zum Zoll von 3 € je Kategorie hinzu, der seit 1. Juli für Sendungen bis 150 € gilt.
Gezählt wird nicht die Zahl der Artikel, sondern die der verschiedenen Zolltarif-Unterpositionen: Sieben gleiche Wolljacken kosten 2 €, ein T-Shirt, eine Seidenbluse, ein Ladegerät und ein Kreisel dagegen schon 8 €. Im Beispiel von RTVE kostet eine Bestellung über 100 € mit vier Hosen, einem Radio und einer Kerze nun 15 € an Abgaben: 9 € Zoll und 6 € neue Gebühr. Brüssel schätzt, dass bis zu 91 % dieser kleinen Pakete über Temu, Shein oder AliExpress aus China kommen.
Für Bewohner der Costa Blanca, die auf asiatischen Plattformen oder seit dem Brexit im Vereinigten Königreich bestellen, werden Einkäufe teurer. Der Verbraucherverband CECU warnt: Nach EU-Recht muss der Endpreis mit allen Abgaben von Beginn des Bestellvorgangs an angezeigt werden und darf nicht erst beim letzten Zahlungsschritt auftauchen.
Originalquelle: RTVE ↗