Inflation im Euroraum steigt auf 4 %, Spanien bei 4,9 %
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Laut Schnellschätzung von Eurostat stiegen die Preise im Euroraum im Oktober um 4,0 % zum Vorjahr. Haupttreiber ist Energie mit einem Plus von 20,8 %.
Das europäische Statistikamt veröffentlichte am 4. November seine Schnellschätzung: Die jährliche Inflation im Euroraum lag im Oktober bei 4,0 %, nach 3,8 % im September. Die Preise ziehen seit mehreren Monaten an: Im Juni waren es 2,8 %, im August 3,2 %. Energie war 20,8 % teurer als vor einem Jahr (September: 18,9 %), Dienstleistungen 3,3 %, Lebensmittel, Alkohol und Tabak 1,6 %.

📍 Wie es in Spanien aussieht
Für Spanien lag die harmonisierte Inflation laut derselben Eurostat-Schätzung im Oktober bei 4,9 %, etwas unter den 5,0 % vom September, aber deutlich über dem Durchschnitt des Euroraums. Vor einem Jahr, im Oktober 2025, waren es 3,2 %. Am stärksten steigen die Preise in Litauen (6,1 %) und Bulgarien (6,0 %), am schwächsten in Malta (2,3 %) und Deutschland (2,8 %). Die vollständigen Oktoberdaten veröffentlicht Eurostat am 18. November.
📍 Was das mit der Hypothek zu tun hat
Die Inflation ist der wichtigste Maßstab der Europäischen Zentralbank. Auf ihrer Sitzung am 29. Oktober beließ die EZB den Einlagensatz bei 2,50 %, und der Euribor für Oktober, an den die meisten variablen Hypotheken in Spanien gekoppelt sind, lag bei 3,239 %. Wer eine variable Hypothek hat oder gerade einen Kredit für eine Immobilie an der Costa Blanca auswählt, sollte die EZB-Entscheidungen und den monatlichen Euribor verfolgen: Davon hängt die Rate bei der nächsten Anpassung ab.
Originalquelle: Eurostat ↗