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Kurzmeldung · Regierung und Spanien

Mindestlohn 2027: Experten raten zu 1.281 € im Monat

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Euro-Banknoten (Illustration)
Euro-Banknoten (Illustration) · Foto: Misko3 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Expertenkommission des Arbeitsministeriums empfiehlt, den Mindestlohn 2027 um 4,9 % auf 1.281 € brutto im Monat bei 14 Zahlungen anzuheben — 60 € mehr. Die Entscheidung trifft die Regierung, die ihn noch vor der Wahl am 29. November beschließen will.

Derzeit liegt der spanische Mindestlohn bei 1.221 € brutto im Monat bei 14 Zahlungen, also 17.094 € im Jahr. Laut RTVE, das den Bericht einsehen konnte, bevorzugen die Experten die Variante mit 4,9 %, bei der der Mindestlohn einkommensteuerfrei (IRPF) bleibt und die Inflation ausgleicht; erwogen wurde auch ein kleineres Plus von 2,7 % (1.254 €). Die Preise stiegen von Januar bis September um 3,6 %.

Laut Gesetz legt die Regierung den Mindestlohn nach Anhörung von Gewerkschaften und Arbeitgebern fest, braucht aber deren Zustimmung nicht. An der Costa Blanca mit vielen Jobs in Tourismus, Gastronomie und Reinigung beträfe die Erhöhung vor allem Saison- und Servicekräfte; wer Haushaltshilfen beschäftigt, sollte den neuen Betrag ab Januar in den Verträgen berücksichtigen.

Originalquelle: RTVE ↗

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