Renfe: höchstens 40 km/h bei Ausfall des LZB-Systems
- Datum der Quelle
- Veröffentlicht auf Tairix

Renfe hat den Lokführern eine verbindliche Anweisung geschickt: Fällt das Sicherungssystem LZB aus, wie beim Unglück von Urda, muss der Zug sofort halten und darf nur mit Freigabe des Fahrdienstleiters und mit höchstens 40 km/h weiterfahren.
LZB übermittelt dem Zug über ein Kabel entlang der Strecke ständig die zulässige Geschwindigkeit und die Strecke, die er sicher fahren darf, und bremst selbst, wenn der Lokführer nicht reagiert. Laut dem Dokument, das RTVE einsehen konnte, darf der Zug nach dem Halt erst nach dem Fernspruch LZB3 und „auf Sicht“ weiterfahren: höchstens 40 km/h bis zum angegebenen Signal, unabhängig davon, was vorherige Signale zeigen. Der Lokführer muss sich außerdem bestätigen lassen, dass kein anderer Zug im Abschnitt ist.
Am Tag des Unglücks gab es einen teilweisen LZB-Ausfall, und laut RTVE erhielt der beteiligte AVE die Anweisung, „normal“ weiterzufahren. Die neue Anweisung soll genau das ausschließen. Fahrgäste zwischen Alicante und Madrid sollten Zeitpuffer einplanen: Bei Systemausfällen fahren die Züge nun deutlich langsamer als bisher.
Originalquelle: RTVE ↗