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Kurzmeldung · Regierung und Spanien

Unglück von Urda: 69 Tote und was über die Ausfälle bekannt ist

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Veröffentlicht auf Tairix
Ein Iryo-Zug auf der Strecke Madrid–Málaga (Archivbild)
Ein Iryo-Zug auf der Strecke Madrid–Málaga (Archivbild) · Foto: Chencho Ruiz / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Zahl der Toten beim Zusammenstoß eines AVE mit einem Iryo-Zug bei Urda (Toledo) ist auf 69 gestiegen. Ermittelt wird, warum der AVE in den 23 Minuten nach dem Ausfall des Sicherheitssystems weiterfuhr und auf den stehenden Iryo prallte.

Beide Züge waren vom Madrider Bahnhof Atocha nach Sevilla unterwegs. Nach ersten Erklärungen von Verkehrsminister Óscar Puente begann die Kette mit einem Ausfall von LZB, dem System, das die Geschwindigkeit über ein Kabel entlang der Strecke ständig überwacht und bremst, wenn ein Auffahren droht. Das Reservesystem ASFA kann an einem roten Signal eine Notbremsung auslösen. Warum diese Sicherungen nicht reichten, ist die zentrale Frage; die unabhängige Unfalluntersuchungsbehörde AITAT betont, dass alle Hypothesen offen sind. Rechtsmediziner haben mindestens 48 Obduktionen abgeschlossen und die ersten Opfer identifiziert; rund 200 Fahrgäste wurden in Krankenhäusern behandelt.

Für Bewohner der Costa Blanca: Die Regierung hat drei Tage offizielle Trauer angeordnet, die Städte Alicante, Torrevieja und Orihuela haben städtische Veranstaltungen bis zum 31. Oktober abgesagt oder verschoben. Die Schnellfahrstrecke Madrid–Andalusien bleibt gesperrt; zu Erstattungen und Fahrgastrechten siehe die verwandten Meldungen.

Originalquelle: RTVE ↗

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