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Kurzmeldung · Regierung und Spanien

Adif-Chef tritt nach dem Minister zurück

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AVE-Zug im Bahnhof Valencia (Archivfoto, Illustration)
AVE-Zug im Bahnhof Valencia (Archivfoto, Illustration) · Foto: CARLOS TEIXIDOR CADENAS / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Luis Pedro Marco de la Peña, Präsident von Adif, dem Betreiber des spanischen Schienennetzes, trat am 4. November zurück — einen Tag nachdem Verkehrsminister Óscar Puente nach dem Unglück von Urda sein Amt niedergelegt hatte.

Laut RTVE reichte Marco de la Peña seinen Rücktritt beim Ersten Vizepremier Carlos Cuerpo ein, der vorübergehend für Verkehr zuständig ist. Cuerpo traf am selben Tag die Bahnführung und nannte die Entscheidung „richtig“; die Gründe ähnelten denen von Puente. Marco de la Peña leitete Adif seit September 2024. Ein Nachfolger war zum Zeitpunkt der Prüfung nicht benannt.

Für Reisende von der Costa Blanca fahren die Züge vorerst nach Plan, doch für den 10., 12. und 17. November sind Bahnstreiks angekündigt — vor einer Fahrt nach Madrid oder Valencia also die Renfe-Website prüfen. Diese Woche beschloss die Regierung außerdem 30 Mio. € Hilfe für Betroffene und Maßnahmen für mehr Sicherheit auf Hochgeschwindigkeitsstrecken.

Originalquelle: RTVE ↗

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