Verkehrsminister Óscar Puente tritt nach dem Unglück von Urda zurück
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Am Abend des 3. November kündigte Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente im Kongress seinen Rücktritt an. Nach zwei so schweren Unglücken in einem Jahr könne er nicht im Amt bleiben: dem Zugunglück von Urda am 28. Oktober mit 69 Toten und dem von Adamuz im Januar. Er führt auch nicht die PSOE-Liste in Valladolid bei der Wahl am 29. November an.
Puente beantwortete im Ständigen Ausschuss (Diputación Permanente) des Kongresses über vier Stunden lang Fragen der Abgeordneten zum Unglück von Urda und kündigte erst ganz am Ende, nach 21 Uhr, seinen Rücktritt an. Er nannte es eine Frage der politischen Würde und des Mitgefühls mit den Opfern. Die Entscheidung habe er gleich nach der Tragödie getroffen, aber die ersten Ergebnisse der Ermittlungen abgewartet. Ministerpräsident Pedro Sánchez dankte er für sein Vertrauen.

Wer Puente nachfolgt, ist noch nicht bekannt, und am Abend des 3. November gibt es auch noch kein offizielles Entlassungsdekret im BOE. Die Opposition reagierte scharf: Die PP nannte den Rücktritt ein Schuldeingeständnis, Vox forderte den Rücktritt von Sánchez selbst. Für die Bewohner der Costa Blanca heißt das: Um die Schnellzüge Alicante–Madrid und die Sicherheit der Bahn kümmert sich bald ein neuer Minister.
Originalquelle: France 24 · Orain (EITB) · Infobae · Vozpópuli ↗