Losgerissene Getreidewaggons rammen Renfe-Zug in Martorell, Lokführer im Krankenhaus
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Am Dienstag, dem 3. November, prallten in Martorell bei Barcelona drei losgerissene, mit Getreide beladene Güterwaggons gegen das Führerhaus eines Güterzugs von Renfe Mercancías. Der Lokführer kam ins Krankenhaus; laut Rodalies geht es ihm gut. Adif zufolge war der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt.
Laut La Región und Crónica Global rollten drei Getreidewaggons unkontrolliert über einen Abschnitt des Rodalies-Netzes bei Martorell und trafen das Führerhaus einer Lok der Baureihe 253 von Renfe Mercancías. La Región berichtet, dass die Waggons nach dem Aufprall entgleisten. Als Erster meldete der Radiosender Cadena SER den Vorfall.

Warum sich die Waggons lösten und wo genau und wann es geschah, ist noch nicht bekannt. Ein Personenzug war nicht beteiligt, Medien berichten weder von Verspätungen noch von Streckensperrungen. Der Vorfall ereignete sich kurz nach dem Unglück von Urda, als die Sicherheit der Bahn in Spanien ohnehin das wichtigste Thema ist.
Originalquelle: La Región · Crónica Global · Adif · Rodalies ↗